Inhalt

Unser Dorf

 

Helmscheid im Überblick

Helmscheid ist ein Ortsteil der Kreisstadt Korbach im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Der Ort liegt etwa sieben Kilometer nördlich der Kernstadt auf einem Südosthang der Ausläufer des Rheinischen Schiefergebirges in einer Höhe von rund 405 bis 440 Metern. Die rund 180 Einwohner leben in einer ländlich geprägten Umgebung zwischen den Seen Edersee, Twistesee und Diemelsee. Landwirtschaft, engagierte Vereine und ein lebendiges Miteinander prägen das Dorfleben. Der historische Ortskern wird von mehreren Fachwerkhäusern mit niedersächsischem Charakter geprägt. Zu den ältesten Gebäuden zählt das sogenannte „Haus Saure“, das vor rund 400 Jahren errichtet wurde und mit geschnitzten Balken und Inschriften geschmückt ist.


Helmscheid liegt im Norden des Landkreises Waldeck-Frankenberg in Hessen und gehört zur Stadt Korbach.

Helmscheid wird bereits im Jahre 838 urkundlich als "Helmonscede" genannt.Der Ortsname Helmscheid hat sich erst im Laufe der Jahrhunderte gebildet. Neben den bereits genannten "Helmonscede" sind die Benennungen unter anderem "Helmetide" und "Helmenschede" gewesen. Am 1. Juli 1970 endete die Selbständigkeit des Ortes Helmscheid. Durch Beschluss der damaligen Gemeindevertretung, nach Befragen der Bevölkerung, erfolgte die Zusammenlegung mit der Kreisstadt Korbach.

Geschichte des Ortes

Helmscheid wurde erstmals im Jahr 838 urkundlich erwähnt – damals unter dem Namen „Helmonscede“. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich der Ortsname mehrfach, unter anderem zu „Helmetide“ und „Helmenschede“, bevor sich die heutige Schreibweise entwickelte.

Bis 1970 war Helmscheid eine selbstständige Gemeinde. Nach einem Beschluss der damaligen Gemeindevertretung und einer Befragung der Bevölkerung wurde der Ort am 1. Juli 1970 in die Kreisstadt Korbach eingegliedert. Zum Ort gehört auch das Gut Dingeringhausen, das bereits im Jahr 1036 urkundlich erwähnt wurde.

Dorfmitte und Treffpunkte

Das gesellschaftliche Leben in Helmscheid konzentriert sich rund um die Dorfmitte. Hier befinden sich der Spielplatz, das Dorfgemeinschaftshaus sowie weitere wichtige Treffpunkte des Ortes.

Dorfgemeinschaftshaus

Das Dorfgemeinschaftshaus befindet sich im ehemaligen Schulgebäude des Dorfes. Die erste Schule wurde 1825 als Fachwerkhaus errichtet. 1914 entstand ein neuer massiver Schulbau mit Klassenraum und Lehrerwohnung.
Nach der Schließung der Schule im Jahr 1968 wurde das Gebäude 1974/1975 zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut und um einen Jugendraum erweitert. Die damalige moderne Fassadengestaltung mit einer großen Fensterfront brachte dem Gebäude im Dorf den Spitznamen „Aquarium“ ein.


Im Jahr 2000 wurde das Gebäude umfassend modernisiert. Dabei wurden unter anderem die großen Fenster durch massive Außenwände ersetzt und der Eingangsbereich neu gestaltet.
2005 entstanden im Dachgeschoss in Eigenleistung neue Räume für die Jugendfeuerwehr sowie zusätzliche Vereinsräume.

Heute ist das Dorfgemeinschaftshaus ein zentraler Ort für das Dorfleben. Hier finden Vereinsveranstaltungen, kulturelle Angebote sowie private Feiern statt.


Spielplatz und Dorfplatz

Der Spielplatz wurde 1967 angelegt, nachdem ein ehemaliger Schafstall abgerissen und das Grundstück von der Gemeinde erworben worden war. Heute bildet die große Grünfläche mit Bäumen und Blumeninseln den Mittelpunkt des Dorfes.

Der Platz ist ein beliebter Treffpunkt für Familien und Dorfbewohner. In den vergangenen Jahren wurde die Anlage weiter aufgewertet, unter anderem durch einen Brunnen und einen neuen Buswendeplatz.

Von der Dorfmitte aus starten außerdem mehrere ausgeschilderte Wanderwege rund um Helmscheid mit Längen zwischen etwa 2,5 und 6 Kilometern.


Evangelische Kirche

Die evangelische Kirche von Helmscheid wurde 1614 erstmals erwähnt und gehörte ursprünglich zur Pfarrei Berndorf. Teile des Mauerwerks stammen noch aus der romanischen Zeit des 12. Jahrhunderts. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Gebäude verändert und 1927/1928 umfassend erneuert.

Zur historischen Ausstattung gehören unter anderem:

  • das Gestühl aus den Jahren 1682 und 1736
  • die Kanzel von 1687
  • eine Bronzeglocke aus dem Jahr 1702

1997 wurde der Turm neu verschiefert und der Kirchenboden erneuert. Im Jahr 2000 erhielt die Kirche einen neuen Altar, gestiftet von Ulrich und Ingeborg Plaß.






Zahlen und Fakten

  • Ortsteil von: Korbach

  • Landkreis: Waldeck-Frankenberg

  • Eingemeindung: 1970

  • Höhe: ca. 413 m über NN

  • Einwohner: rund 180

  • Fläche: 552,8 ha

Im Ort befinden sich unter anderem:

  • Dorfgemeinschaftshaus mit Vereinsräumen

  • evangelische Kirche

  • Spielplatz und Dorfplatz

  • Sportplatz mit Sportlerheim

  • landwirtschaftliche Betriebe und Direktvermarktung

  • kleinere Unternehmen und Dienstleistungen

Ortsbeirat

Informationen zum Ortsbeirat sowie zu Sitzungen und Beschlüssen finden Sie im Ratsinformationssystem der Stadt Korbach.