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Zusatzinformationen

Präventionsrat

In Korbach gibt es seit dem Jahr 2001 einen Präventionsrat.

Um der kommunalen Kriminalprävention den notwendigen gesetzlichen Rahmen zu geben, wurde § 1 Abs. 6 des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG) im Jahr 2000 ergänzt. Dort heißt es jetzt:

„Die Gefahrenabwehrbehörden und die Polizeibehörden sollen im Rahmen der Gefahrenabwehr gemeinsam Arbeitsgruppen (Kriminalpräventionsräte) bilden; diese sollen auch Personen und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen und Aufgabenfeldern, die zur Kriminalprävention beitragen können, aufnehmen.“

Heute sind im Präventionsrat der Hansestadt Korbach, neben Fachkräften aus Abteilungen der Stadtverwaltung, vertreten:

Vertreter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Vertreter der Korbacher Schulleitungen, Vertreter von Seniorengruppen, Vertreter aus Sozialverbänden, Mitarbeiter des Fachdienstes Jugend, Vertreter der Kirchen, Vertreter besonderer Fachdienste (u.a. Fachdienst Sport) und Einrichtungen.

Zu besonderen Themen und Fragestellungen werden zusätzliche Fachkräfte bzw. sachkundige Bürger hinzugezogen.

Vorsitz des Präventionsrates hat der Bürgermeister der Hansestadt Korbach; die Geschäftsführung der Leiter des Ordnungsamtes.

Die Sitzungen des Präventionsrates finden ca. 4 x jährlich, immer zeitnah zur Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Prävention, statt.

Die Sitzungen sind nicht öffentlich.

Die Tagesordnung wird durch den Vorsitzenden des Präventionsrates bzw. durch die Geschäftsführung festgelegt.

Themen können aber durch alle Mitglieder bzw. auch durch Bürgerinnen und Bürger eingebracht werden.

Bei Bedarf werden Fachreferenten hinzugezogen.

Der Präventionsrat sieht sich als Informationssammler und Impulsgeber.

Er setzt seine Informationen bei Bedarf in zielorientierte und praktische Maßnahmen um bzw. erteilt den Auftrag dazu.

Ziele und Aufgaben des Präventionsrates

  • Erkennen von gegenwärtigen und zukünftigen Problemlagen, die präventives Handeln erforderlich machen könnten
  • Entwicklung von Umsetzungsstrategien unter Einbeziehung aller gesellschaftlicher Kräfte Korbachs
  • innovatives und zukunftsorientiertes Denken und Handeln
  • immer am „Puls“ der Zeit sein
  • Strömungen und kommende Problemlagen beobachten
  • den Blick über den eigenen Tellerrand wagen
  • Entwicklung von Handlungskonzepten und gezielte Angebote und Veranstaltungen zu besonderen Themen und Schwerpunkten
  • Förderung von Zivilcourage
  • Vermittlung von Werten an Kinder bis hin zu Senioren durch nachhaltige Projektarbeit
  • Förderung der Zusammenarbeit von Institutionen
  • Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe in den Blickpunkt rücken
  • Beteiligung der breiten Öffentlichkeit
  • Transparenz von Problemlagen und Problembereichen

bürgerschaftliches Engagement in der Präventionsarbeit unterstützen und fördern