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Die Kirche liegt am Pilgerweg "Heidenstraße", einem Abschnitt des Sauerland-Caminos im Netz der Jakobswege, der von Korbach bis nach Meinerzhagen und weiter nach Köln führt.
Nieder-Schleidern lag in der einst eigenständigen Freigrafschaft Düdinghausen und damit im umstrittenen Grenzgebiet zwischen dem katholischen Kurköln und dem protestantischen Waldeck. Ab 1530 führten die seit 1334 herrschenden Waldecker Grafen die Reformation in der Freigrafschaft ein, verloren sie jedoch schon wenige Jahre späten an die Herren von Büren. So kam es zu Beginn des 17. Jahrhunderts zur "Gegenreformation" und zur Vertreibung der prostestantischen Pfarrer. Als nach dem Dreißigjährigen Krieg die protestantischen Waldecker wieder als Landesherren eingesetzt wurden, kam es erneut zu Unruhen, bis die Freigrafschaft 1663 zwischen Waldeck und Kurköln geteilt wurde. Nieder-Schleidern lag im nun waldeckischen Ostteil.
Bis heute hält sich die Verteilung zwischen evangelischem und katholischem Glauben im Ort die Waage. Daher gibt es auch zwei Kirchen im nur ca. 170 Einwohner zählende Dorf.
Kirche
St. Ursula-Kirche
Die katholische St. Ursula-Kirche stammt aus dem späten 19. Jahrhundert.
Der 1894/95 errichtete katholische Schulbau wurde auch für katholische Gottesdienste genutzt. seit dem Jahr 1938 dient er ausschließlich diesem Zweck.Die Kirche liegt am Pilgerweg "Heidenstraße", einem Abschnitt des Sauerland-Caminos im Netz der Jakobswege, der von Korbach bis nach Meinerzhagen und weiter nach Köln führt.
Nieder-Schleidern lag in der einst eigenständigen Freigrafschaft Düdinghausen und damit im umstrittenen Grenzgebiet zwischen dem katholischen Kurköln und dem protestantischen Waldeck. Ab 1530 führten die seit 1334 herrschenden Waldecker Grafen die Reformation in der Freigrafschaft ein, verloren sie jedoch schon wenige Jahre späten an die Herren von Büren. So kam es zu Beginn des 17. Jahrhunderts zur "Gegenreformation" und zur Vertreibung der prostestantischen Pfarrer. Als nach dem Dreißigjährigen Krieg die protestantischen Waldecker wieder als Landesherren eingesetzt wurden, kam es erneut zu Unruhen, bis die Freigrafschaft 1663 zwischen Waldeck und Kurköln geteilt wurde. Nieder-Schleidern lag im nun waldeckischen Ostteil.
Bis heute hält sich die Verteilung zwischen evangelischem und katholischem Glauben im Ort die Waage. Daher gibt es auch zwei Kirchen im nur ca. 170 Einwohner zählende Dorf.
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