Direkt zu:
Panorama Stadtansicht
Social Media 
Sprache 

Zusatzinformationen

Pyrzyce (Pyritz, Polen)

Stadt und Gemeinde Pyritz sind in dem südöstlichen Teil der Wojewodschaft Szczecin an der Autobahnstrecke E 65, 46 km von Szcecin und 30 km von Stargard Szczecinski gelegen.

Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 205 km² (Stadt 40 km²). In diesen Gebieten leben 19.800 Einwohner (12.900 Stadt).

Das Zentrum des Pyritzer Landes ist Pyrzyce, dessen Geschichte in das 8. Jahrhundert zurückreicht. Die Besiedlung des Gebietes erfolgte in der frühen Steinzeit. Für die Entstehung, Entwicklung und Bedeutung des Gebietes in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht war die sehr günstige Lage an den Handelswegen aus Großpolen und Mitteldeutschland nahe den Ostseehäfen entscheidend. Für die Landschaft des Pyritzer Landes sind die Moränenaufhebungen charakteristisch, von denen sich herrliche Aussichten bieten bis in die Umgebung des Miedwie-Sees im nördlichen Teil der Gemeinde.

Patenschaft der Hansestadt Korbach – „Pyritz"

Als Zeichen der Solidarität hat die Stadt Korbach und der Landkreis Waldeck-Frankenberg im Jahr 1960 die Patenschaft über die ehemaligen Einwohner der Stadt Pyritz übernommen. Im Rahmen dieser Patenschaft finden seit 1961 im zweijährigen Rhythmus die Pyritztreffen in der Hansestadt Korbach statt. Hier haben die Heimatvertriebenen die Gelegenheit, ihre Landsleute zu treffen und mit langjährigen Freunden und Bekannten über ihre pommersche Heimat zu reden und sich zurückzuerinnern. Dies ist ein Fest der Begegnung, der Erinnerung und des Austausches.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurden erste Kontakte mit der heutigen Stadt Pyrzyce geknüpft. Die Verbindung entwickelte sich im Laufe der Jahre weiter, sodass am 17. Juli 1998 die Partnerschaftsurkunde zwischen den beiden Städten Pyrzyce und Korbach unterschrieben werden konnte. Diese Partnerschaft wurde und wird von den ehemaligen Einwohnern der Stadt Pyritz ideell mitgetragen und unterstützt.

Heute werden die ehemaligen Pyritzer Landsleute immer gerne in ihrer ehemaligen Heimatstadt begrüßt.